Ist denn da schon Perspektivreise?

Joan: Ich erinnere mich noch gut an die Dachterrasse des CoWorking Spaces, in dem wir uns kennen lernten. Die gemeinsamen Erfahrungen flogen nur so durch den Raum. Natürlich gelingt Organisation mit allen. Formale Hierarchie ist so 20. Jahrhundert. Gerade kleine und mittlere Firmen, haben noch den Kontakt zu ihren Menschen. Für sie ist der Weg zum kollaborativen Erfolg so kurz. Eigentümer können Beispiele besuchen, die es ihnen vormachen. Den Feststellungen folgten all die uns bekannten Methoden, Konzepte und Technologien, um diesen Erfolg zu erreichen. Einige Stunden voller Euphorie mündeten in Ernüchterung. Das alles ist für mittelständische Geschäftsführungen unnütz. Sie brauchen zuerst K

Was kann ich von der Perspektivreise erwarten?

Peter ist Geschäftsführender Gesellschafter. Er übernahm die Firma von seinem Vater: Natürlich treibt mich die Frage um, wie unsere Firma die nächsten zehn oder zwanzig Jahre in den Marktturbulenzen besteht. Die Zeit, das mit Anweisung und Kontrolle zu schaffen, ist vorbei. Zentralisierte Organisationen sind zu langsam für die Veränderungsgeschwindigkeit des Marktes. Bis ich in der Geschäftsführung einen Plan aushecke und implementiere, gibt es bereits ganz andere Anforderungen. Wir benötigen ein übergeordnetes Konzept. Die ganze Firma muss mitdenken. Wir brauchen Umsetzungswille wie -kompetenz bei allen Mitarbeitern. Ich will sehen, dass es geht, lernen, was zu beachten ist und eine klare

Eigene Klarheit

Was ist bloß los in der (Wirtschafts-)Welt? Immerfort prasseln neue strategische Herausforderungen auf Unternehmer*innen ein. Sie zeigen sich als Digitalisierung, Industrie und Arbeit 4.0, New Work, Teal, Agile, Holacracy, Unternehmensdemokratie, um nur die Bekanntesten zu nennen. Jede dieser Überschriften bündelt eine Vielzahl von Unterpunkten. Zu jedem gibt es tatsächliche und/oder selbsternannte Experten und Ratgeber. Schlüssige Argumentationen lassen aufhorchen. Sie klingen im ersten Moment oft auch überzeugend. Peter, ein uns bekannter Unternehmer, sagt: "Viele der Themen machen mich nervös. Ich spüre, etwas Wichtiges passiert und es hat mit dem Überleben meiner Firma zu tun! Die Vielza

Wer geht auf Perspektivreise?

Ursula ist seit über zehn Jahren mittelständische Geschäftsführerin: Wir Unternehmer sind heute keinesfalls zu beneiden. Wir sehen uns mit großen Unsicherheiten konfrontiert. Märkte ändern sich grundlegend, bevor wir den aktuellen Status verstehen. Alle Welt spricht von digitalen Geschäftsmodellen. Doch keiner weiß so genau, was das eigentlich ist. Mehr Menschen generieren jeden Tag mehr Daten. Maurer in Deutschland konkurrieren mit 3D-Gebäudedruckern aus China. Gleichzeitig verdienen alte Kunsthandwerke wieder Geld, denen noch vor einigen Jahren das Aussterben drohte. Hoffnungsbotschaften geben Untergangsszenarien die Hand. Man kommt sich vor wie die Gäste, die bei zunehmender Schrägstellun

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© 2017 - 2020 von Joan Hinterauer, Salzburg (AT) & Gebhard Borck, Pforzheim (DE)

        

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