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  • Joan Hinterauer

Chef sein? Lieber was bewegen! - Das Buch zur Perspektivreise.

Aktualisiert: 10. Jan 2019


Das Fundament der Perspektivreise wurde von Gebhard Borck bereits 1998 gelegt. Nachdem er ernüchtert von seinem Praktikum bei einem Chemiekonzern in Antwerpen an die Universität in Pforzheim zurückkehrt, erlebt er den nächsten Rückschlag. Die für ihn vorgesehene Abschlussarbeit mit Praxisbezug wurde ihm kurzfristig verweigert. Er musste als Hochschulstudent einem formal höher eingeordneten Universitätsstudenten den Vortritt lassen. Da er kaum mehr Zeit hatte, blieb ihm als Ausweg ein vermeintlich trockenes theoretisches Thema, dass ihm sein Professor zukommen ließ. Der Titel seiner Diplomarbeit lautete demnach:

"Selbststeuernde Prozesse bedürfen einer neuen Führungskultur. Welche Veränderungen ergeben sich damit für die klassische Rolle des Management?"

Sie ahnen es vielleicht. Es war alles andere als trocken. Stattdessen setzte sich Gebhard Borck vor zwanzig Jahren zum ersten Mal intensiv mit dem äußerst spannenden Thema der Selbststeuerung auseinander. Dieser Prozess dauert bis heute. Er hat ihn zu einem Vordenker für eine Betriebswirtschaft mit Menschen gemacht. In der Transformation der Alois Heiler GmbH zu einem Unternehmen ohne formale Führungskräfte erreicht sein Engagement vorläufig den praktischen Höhepunkt.

Von den Jahren dieser Transformation erzählt das Buch. Bereits seit 2016 arbeitet die handwerklich geprägte Firma nun ohne formale Führungskräfte – Und das sehr erfolgreich.

Wer das Buch "Reinventing Organizations" von Frederic Laloux kennt, der findet in "Chef sein? Lieber was bewegen!" die legitime Fortsetzung. Das Buch verzichtet darauf aus einer vermeintlichen Metaebene verallgemeinerbare Rückschlüsse hinsichtlich nützlicher Konzepte, Methoden oder Werkzeuge zu ziehen. Stattdessen erzählt es auf den Schultern der beiden Transformations-Katalysatoren Gebhard Borck und Stephan Heiler sitzend aus der Nahaufnahme.

Authentische und schonungslos ehrliche Geschichten erzählen, was Transformation Richtung New Work bedeutet. Den beliebten "Positiv-Filter" lassen die beiden weg. Natürlich gibt es Erfolgsgeschichten. Doch auch die tiefen Abgründe haben ihren festen Platz. Diese Offenheit macht die Mitarbeiter der Alois Heiler GmbH ebenso sympathisch, wie das Autorenduo. Außergewöhnlich ist an dieser Stelle noch Gebhard Borcks zweite Rolle in dieser Transformation.

Neben der anstrengenden und fordernden Begleitung hat er über die Jahre Denkwerkzeuge abstrahiert. Sie sind in ihrer Form noch neu und deshalb einzigartig. Sie ermöglichen anderen Unternehmern/innen den Transformationserfolg der Alois Heiler GmbH zu wiederholen. Dass es funktioniert zeigen die ersten Teilnehmer der Perspektivreise, die inzwischen erfolgreich mit ihrer Transformation begannen. Eine Geschichte können Sie hier direkt mitverfolgen.

Das Beispiel von NETSYNO zeigt, dass andere Firmen nicht zu einer Heiler-Blaupause werden, wie das üblich ist. Gebhard Borck ist auch hier weiter. Seine Denkwerkzeuge ermöglichen Firmen, sich den ureigenen Weg in die Zukunft des digitalen Zeitalters zu bahnen.

Im Fokus steht der Vertrauensgewinn in eine Betriebswirtschaft mit Menschen und die Entwicklung der eigenen individuellen DNA Ihrer Firma. Sie ist die Ausgangsbasis für eine gezielt zukunftsfähige strategische Ausrichtung.

Sie haben auf der Perspektivreise die exklusive Möglichkeit 5 Tage mit Wirtschaftsvordenker und Bestsellerautor Gebhard Borck zu verbringen. Er experimentiert nicht mehr. Sein Buch zeigt: Er weiß, wie es geht.


Mit seinen Denkwerkzeugen versetzt er Unternehmer und auch Sie in die Lage, die Zukunft Ihrer Firma gezielt zu sichern. Als Erfahrener Expeditionsleiter in Sachen betriebswirtschaftliches Neuland bringt er ihnen mehr als glückliche Zufälle oder die Ratschläge von Buzzword-Beratern. Er ermöglicht Ihnen den Weg mit weniger Stress und in kürzerer Zeit.

Joan Hinterauer unterstütz ihn, indem er gewohnt souverän und lässig den inspirierenden Rahmen zum Wissensaustausch sicherstellt.

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Interessentengespräch.

Die Perspektivreise ist ein Angebot an Unternehmer/innen, die sich in die eigene Klarheit begeben wollen hinsichtlich der Zukunft ihrer Firma mit der Kraft der eigenen Belegschaft



Die Ergänzung ist das Aktivistencamp für Neue Arbeit. Hier machen wir das reine Wissen rund um die Betriebs-Katalyse und die Rolle des Betriebskatalysators zugänglich. Es richtet sich an Mitarbeiter, die in der eigenen Firma, und Beratern, die bei ihren Kunden wirken.



Damit Sie einen Eindruck bekommen, was Sie erwartet, zitieren wir nachfolgend Ausschnitte aus den Buchrezensionen auf Amazon. Wir sind überzeugt, dass sie eine gute Orientierung bieten:

Jonathan Denner (Teilnehmer der Perspektivreise in 2017):

Es gibt (im Buch) keine Kochrezepte, wie man seinen Chef(posten) los wird bzw. eine formalhierachiefreie Unternehmung zu gestalten ist. Was es gibt, ist ein Reisebericht des Unternehmers Stephan Heiler und seines Beraters Gebhard Borck. Der Reisebericht stellt viele(s in) Fragen, setzt einige Ausrufezeichen und trifft am Ende immer Aussagen. Er bietet in Summe ein Denkwerkzeug. Mit diesem Denkwerkzeug hat der Leser einen ersten Kompass in der Hand, wenn er sich auf seine eigene Reise machen möchte. Nicht mehr und nicht weniger. Es beginnt bereits im Titel, da ist alles drin: ein Fragezeichen: „Chef sein?“ Ein Ausrufezeichen: „Lieber was bewegen!“; eine Aussage: „Warum wir keine Führungskräfte mehr brauchen“. Diesem Motto bleiben die beiden Autoren treu, zu Beginn werfen Sie viele Fragen auf in Bezug auf die Führung eines Unternehmens, zwischen drin werde Ausrufe getätigt wie es anders gehen kann und gegen Ende werden Aussagen getroffen über die es sich lohnt nachzudenken. Borck und Heiler entwickeln im Laufe des Reiseberichts ein Denkwerkzeug, die Firmen DNA, welches sich, denke ich, auf viele, wenn nicht auf alle, Unternehmen anwenden lässt. Das m.E. wirklich Neue ist, dass Borck und Heiler es schaffen, ein in sich stimmiges und nachvollziehbares Denkwerkzeug vorzustellen, dass sowohl Firma (juristische Person) als auch die Menschen schlüssig zusammen denken lässt. Einige einzelne Bausteine der Firmen DNA dürften den interessierten Gestaltern bereits bekannt sein, das spannende ist die passende Zusammenstellung und Verkettung ineinander. Wir wenden die das Denkwerkzeug Firmen DNA seit Jahresbeginn selbst in unserer Firma (zur Zeit knapp 30 Kolleginnen und Kollegen) und fühlen uns mit diesem Kompass bisher sehr wohl auf unserer Reise. Der Einsatz des Denkwerkzeuges hat bereits in den ersten Monaten zu neuen Unternehmungen initiiert von unseren Kollegen geführt und ist ein wichtiger Stabilisator für die aktuelle Wachstumsphase. Viel Freude beim Mitreisen und vielen Dank an die beiden Autoren für diese Pionierarbeit!

Tim Weinert (Teilnehmer am Aktivistencamp 2018):

... Mit der Transformation der Heiler GmbH entkräften Stephan und Gebhard, dass "neue Arbeit"-Vorurteil "Das geht nur in kleinen IT-Startups mit hohem Akademikeranteil". Sie zeigen, dass eine gewachsene Organisation mit mehr als 50 Mitarbeitern und Mitarbeitern verschiedensten Hintergrunds sehr wohl zur Selbstorganisation und Verantwortungsübernahme in der Lage sind. Wer sich im Themengebiet "neue Arbeit", "Selbstorganisation", "Sinn in der Arbeit" inspirieren lassen möchte, sollte unbedingt zu diesem Buch greifen.

Jonas Zimmermann:

In den letzten Jahren habe ich viel Zeit in das Lesen von "Managementbüchern" investiert. Mittlerweile hatte ich fast keine Lust mehr ein weiteres Buch zu öffnen, da sich doch oft der Inhalt wiederholt, mit Buzzwörter um sich geworfen wird oder versucht wird einfache Lösungen für komplexe Probleme zu verkaufen. Hier war irgendwie alles anders ... und so kam es das ich seit Ewigkeiten mal wieder ein Buch in 2 Tagen, mit viel Freude, verschlungen habe. Es nimmt einen mit auf einer Reise von dem Unternehmen Heiler hin zu einem "dynamikrobusten Höchstleister" :). Hierbei berichten sie ehrlich von Erfolgen und Problemen und geben immer wieder Denkanstöße, um sich selbst zu hinterfragen ohne dabei besserwisserisch zu wirken. Dabei wechseln sie immer wieder zwischen Berichten/Gesprächen aus dem Leben und der Vermittlung von Hintergrundwissen. Diese clevere Art das Wissen zu vermitteln, hilft sehr, sich beim Lesen nicht wie ein Fremder zu fühlen. Ich fand es so gut, dass ich gleich mehrere weitere zum Verschenken geholt hab und kann es wirklich jedem der mal nach etwas frischem Wind in der Managementliteratur sucht ans Herz legen.

Silke Schemer:

... Für mich bemerkenswert ist auch die Darstellung einer anderen „Beraterrolle“. Gebhard ist dabei eben genau nicht der Berater, der mit fertigen Anwendungen kommt, er gibt keine Antworten, er stellt hauptsächlich Fragen. Manchmal sagt er auch einfach nichts und hält sehr geduldig aus, bis sein Gegenüber (wieder) das Denken anfängt und damit auch wieder Verantwortung übernimmt. Auf der anderen Seite erkennt er genauso schnell Probleme, die den Transformationsprozess als solches behindern und kommt dann mit einem hilfreichen Denkmodell oder neuen Konzept um die Ecke. Aber eben erst dann, wenn es das Problem gibt. Denn auch nur dann kann sich ja ein wirklich hilfreiches Konzept für das aktuell erkannte Problem entwickeln. Davon bietet das Buch auch ganz wertvolle Perlen, die nach meinem Geschmack fast ein bisschen zu beiläufig erwähnt werden. Hier noch zwei meiner Lieblingszitate aus dem Buch: „Verstehen wir gemeinsam, egal ob gefühlt oder rational, warum wir als Gruppe denken, wie wir denken, entwickeln wir uns in eine Richtung.“ „Wir trennen den Willen, etwas zu erreichen von der Vollmacht, ihn anderen aufzuzwingen. Das reduziert Machtmissbrauch in Kombination mit Unfähigkeit.“

Immo Sennewald:

... Das liegt auch an der Erzählform. Die Sprache bleibt locker und gut verständlich, selbst wenn durchaus Fachwissen vermittelt wird – etwa an einen Nicht-Betriebswirt wie mich. Graphiken veranschaulichen gedankliche Abläufe und Prozesse im Unternehmen. Einen chronologischen Ablauf in einer Geschichte von Helden, die “per aspera ad astra” dem Sieg entgegen streben, gibt es nicht, stattdessen einen skizzenhaften Aufriss von Begebenheiten, vor allem Konfliktlagen. Sie erscheinen mal anekdotisch, mal als Dialog oder Gesprächsprotokoll, manchmal als lapidarer Bericht. Manche zeitliche Zuordnung mag sich der Leser selbst erschließen, er muss es nicht, um das Wesentliche am Geschehen zu begreifen: Wie bei der Alois Heiler GmbH in Waghäusel eine ganz neue Unternehmensform gelebt – bisweilen erlitten – wurde. Dabei haben alle Beteiligten, nicht nur die Autoren, „Denkwerkzeuge“ entwickelt und erprobt, sie haben eine „Firmen-DNA“ modelliert, von der andere vergleichbare Vorhaben einiges lernen können. ...

Götz Müller:

Das Buch von Stephan Heiler und Gebhard Borck ist unter verschiedenen Blickwinkeln bemerkenswert und ungewöhnlich. 1. die Form: in lockerer Abwechslung von direkten Aussagen der Autoren und Beteiligten des Transformationsprozesses mit Beschreibungen eines (unsichtbaren) Beobachter (der auch die Gefühlswelt und Zweifel der Akteure wiedergibt) gewinnt man schnell den Eindruck, direkt beim Geschehen dabei zu sein und in die Situationen und Herzen eintauchen zu können. 2. der Inhalt: Das Buch beschreibt hochspannend die mehrjährige Transformation eines existierenden Unternehmens. Anders als in manch anderen, eher theoretischen Abhandlungen geht es hier um eine stattgefundene Transformation mit echten Menschen in allen Facetten. 3. der Umfang: Die Transformationsbeschreibung umfasst nicht nur die Innensicht des Prozesses, sondern bezieht auch externe Einflüsse des Marktes u.a. mit ein. Außerdem wird hier ein Unternehmen beschrieben, das nicht aus dem IT-, Dienstleistungsumfeld mit vorrangig Wissensarbeitern stammt und/oder noch relativ jung ist, sondern eher handwerklich-produzierend geprägt und schon in zweiter Generation am Markt ist. Aus diesen drei Elementen ist ein Buch entstanden, das absolut lesenswert ist für jeden, der sich dem Thema New Work auf einer praktischen und greifbaren Ebene nähern will.

Jetzt genug der Erfahrungen von anderen, hier gehts zur kostenlosen Leseprobe und zum Buch auf Amazon, sollten Sie keine "Probe" mehr benötigen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Inspiration beim Lesen. Und wer weiß, vielleicht treffen wir uns bald auf der Perspektivreise oder dem Aktivistencamp, wenn auch Sie sich für eine Betriebswirtschaft mit Menschen interessieren.

Joan Hinterauer & Gebhard Borck


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© 2017 - 2019 von Joan Hinterauer, Salzburg (AT) & Gebhard Borck, Pforzheim (DE)

        

Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte via rueckenwind@perspektivreise.de

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