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  • Joan Hinterauer

KMU's & StartUp's ohne Risiko skalieren


Heute noch 10, in einem Jahr 100 Mitarbeiter - skalierbare Strukturen für Klein- und Mittelbetriebe, sowie für StartUp's mit der Firmen DNA. Das beste an der Sache ist, auch die einzigartige Firmenkultur bleibt erhalten:

Frankfurt Innenstadt, fünf Gehminuten vom Bahnhof treffe ich mich mit Ole zum Mittagessen im Retroambiente des Chez Ima. Er ist Geschäftsführer einer Medienagentur mit fünfzehn Mitarbeitern.

Bis zehn Leute bekamen wir uns gut über den Flur hinweg organisiert. Ich fing an, ein neues Geschäftsfeld aufzubauen. Da passte alles. Unser Erfolg brachte fünf Neue an Bord. Jetzt hapert es regelmäßig an gegenseitigem Verständnis. Das Management zwischen Tür und Angel kommt an seine Grenzen. Wir sind uns einig: Struktur muss her. Allerdings wollen wir die typischen Hierarchien mit Vorgesetzten und Mitarbeitern vermeiden. Heute sollte es doch auch anders gehen.

Gerade beende ich meinen Impulsvortrag über Eigenverantwortung auf einer Konferenz in Karlsruhe, da spricht mich Jakob an. Er ist Geschäftsführer einer IT-Firma. Das junge Team konnte sein Produkt erfolgreich im Markt positionieren.

Die Kunden rennen uns die Bude ein. Das fühlt sich gut an. Trotzdem rinnt mir unsere Kultur wie Sand durch die Finger. In den nächsten zwölf Monaten verdreifachen wir unser Personal. Im darauffolgenden Jahr verdoppeln wir vermutlich nochmal. Dann reden wir über sechzig bis einhundert Mitarbeiter. Wie alle jungen Technologiefirmen prägt uns ein sehr ungezwungen offener Umgang. Ich will, dass das so bleibt. Deshalb fürchte ich mich davor, klassische Abteilungen etc. aufzubauen. Auf der anderen Seite sehe ich uns schon im Chaos versinken. Ansätze für neues Arbeiten kenne ich einige. Trotzdem fehlt mir das für uns Passende.

Beide Begegnungen fanden innerhalb von vier Tagen statt. Sie teilten sich die Sehnsucht nach einer unternehmerischen Grundlage, auf der Wachstum wie Vielfalt möglich sind, ohne dass sich der Charakter der Firma verliert. Unsere Gesprächspartner suchen einen Nährboden, auf dem das Allerlei der gesunden Zukunft gedeiht. Sie spüren die Einmaligkeit ihrer Gemeinschaft. Die möchten sie behalten. Die allerorts anzutreffenden hierarchischen Fachabteilungen ist für sie eine Monokultur, die ihren Garten zerstört.

Auf der Perspektivreise lernen die Teilnehmer*innen die Firmen-DNA, indem sie sie auf die eigene Firma anwenden. Es ist ein Meta-Werkzeug, das Entwicklung unter Berücksichtigung des Unternehmenscharakters ermöglicht. Über die Inhalte macht die DNA die unverwechselbaren Merkmale der eigenen Organisation bewusst. Alle kommenden Einflüsse stehen so unwillkürlich im Zusammenhang mit dem Vorhandenen.


Nutzen Organisationen die DNA frühzeitig, erhalten sie die für sie wichtigen Charakteristiken. Veränderungen passieren dann gewollt. Die Belegschaft kann mit der DNA die Verantwortung für ihre Entwicklung übernehmen. Ohne diesen Nährboden geschieht Vieles unreflektiert. Das führt häufig zu ungewollten Ergebnissen. Schnell wächst man auf fünfzig oder mehr Mitarbeiter. Dann erst fällt auf, dass man im rasanten Zuwachs die Eigenverantwortlichkeit zugunsten von formalen Vorgesetzten aufgab. Sie nach dem Verlust zurückzugewinnen, ist sehr aufwändig.

Jakob versteht es so:

Wenn ich jetzt an der Perspektivreise teilnehme, nehme ich als Ergebnis unsere DNA mit in die Firma. Ab dann können wir auf ihr aufsetzend weitermachen. So vermeide ich unbewusste Entwicklungen. Ich beuge späteren schwierigen Veränderungsprojekten vor. Heute ist es ein Schnäppchen. Denn übermorgen brauchen wir eine Organisationsentwicklungsmaßnahme, die mehrere zehntausend kostet und Jahre dauert.

Die Gespräche mit Ole und Jakob zeigen uns. Gerade für Geschäftsführer von Firmen, die zwischen zehn und zwanzig Mitarbeiter groß sind, ist die Perspektivreise eine Chance. Vor allem, wenn sie formale Hierarchie zu vermeiden suchen. Die Betriebskatalyse schafft den Nährboden. Auf ihm gedeihen Pflanzen wie (Eigen-)Verantwortung, Sozialgemeinschaft, Freude an der Arbeit, Mitdenken, Mündigkeit und Antifragilität. Mit der Teilnahme sparen sie bares Geld, das ansonsten später für Personal- und/oder Organisationsentwicklung anfällt.

Setzen Sie Ihre Vergangenheit zurück, gehen Sie raus ...

Gebhard Borck & Joan Hinterauer

#FirmenDNA #Perspektivreise #Wachstum #Charakter #zukunftssicher #Wert #Mittelstand #KMU #Startup #skalieren

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© 2017 - 2019 von Joan Hinterauer, Salzburg (AT) & Gebhard Borck, Pforzheim (DE)

        

Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte via rueckenwind@perspektivreise.de

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