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  • Joan Hinterauer

Reisen bildet ... Vol. 1


So schrieb schon Göthe 1795 in Wilhelm Meisters Lehrjahre. Wir nehmen uns diese Weisheit zu Herzen und zogen Anfang November los. Unsere Teilnehmer ließen eine Woche den unternehmerischen Alltag hinter sich. Zeit, die sie nutzen, um die Firma strukturell wie strategisch weiter zu bringen.

Mit an Bord waren die Vorstände der Topix AG aus München, Wolfgang Grasberger und Peter Prohaska. Ihr Antrieb teilzunehmen liegt auch im beginnenden Prozess der Nachfolge. Wolfgang Grasberger ist mittlerweile schon viele Jahre Vorstand. Er begleitet das natürliche Wachstum der Firma mit großem persönlichem Einsatz. Peter Prohaska vertritt die Folgegeneration. Er gehört allerdings auch schon 20 Jahre zur Firma. Seine Aufgaben und Verantwortungen wuchsen in der Zeit mit, bis zum Vorstandsposten.

Wolfgang will seine 12 Stunden Tage mit Wochenendeinsatz langsam auf ein normales Arbeitsmaß reduzieren. Er möchte bewusst die Abhängigkeit des Unternehmens von seiner Person reduzieren.

Beide erkennen, es braucht eine neue Art zu führen. Die Größe der Firma fordert professionelle Strukturen. Die Kunden verlangen kluge Entscheidungen bei sehr kurzen Reaktionszeiten. Die Firma steht zu großen, kapitalstarken Gesellschaften ebenso im Wettbewerb, wie zu kleinen, sehr anpassungsfähigen Startups. Bei all diesen Unsicherheiten gilt es, die menschlich zugewandte offene Kultur mit einem Umgang auf Augenhöhe zu bewahren. Beide wissen: Unsere Mitarbeiter spiegeln den Wert der Firma wieder. Peter will diese Herausforderung annehmen. Er erkennt allerdings auch, dass das mit klassischen Führungsstrukturen schief geht.

Um dauerhaft mithalten zu können, braucht Topix in Zukunft anpassungsfähige Strukturen. Sie sollen die Klugheit & Talente der über 50 Mitarbeiter in eine Wertschöpfung für die Kunden übersetzen.

Firmengeschichtlich genau der richtige Zeitraum für eine Perspektivreise. Also ziehen sich Wolfgang und Peter unter einigem Aufwand eine Woche aus dem Tagesgeschäft heraus. Ob es und was sich gelohnt hat, erzählen die beiden im Interview.


Sie haben sich in den 5 Tagen die notwendige Klarheit geholt, ob eine selbststeuernde Firma wirklich ihr Weg ist, oder ob sie doch in die formale Management-Hierarchie hinein entwickeln.

Gebhard traf Peter Prohaska zwei Wochen nach der Reise in München. Er freute sich, dass sich die Erwartung an die fünf intensiven Tage erfüllen. Peter erzählte Gebhard in diesem Termin von ihren Plänen. Sie gehen in die Umsetzung. Die Wochen bis Weihnachten dienen der Vorbereitung. Dann geht es in 2018 daran, Topix zukunftssicher aufzustellen. Dabei spielt die Beteiligung der Mitarbeiter, das Nutzen ihrer vorhandenen Klugheit und Talente die entscheidende Rolle.

Wolfgang und Peter gewannen auf der Perspektivreise so viel Klarheit, dass sie zwei Monate später mit Engagement und klarem Ziel die Transformation von Topix gemeinsam mit den Mitarbeitern angehen.

An dieser Stelle, Danke für euer Vertrauen als Premierenteilnehmer in unser Format – Perspektivreise Mittelstand. Eure Offenheit, eure gewonnene Klarheit und euer aktuelles Handeln ist der Beleg, es lohnt sich:

Setzen auch Sie Ihre Vergangenheit zurück, gehen Sie raus ...

Gebhard Borck & Joan Hinterauer

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© 2017 - 2019 von Joan Hinterauer, Salzburg (AT) & Gebhard Borck, Pforzheim (DE)

        

Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte via rueckenwind@perspektivreise.de

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