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  • Joan Hinterauer

Soziale Innovation als Ermöglicher 3/4


Im letzten Beitrag hatten wir damit geendet, wie Soziale Innovation bei einem "ganz normalen" KMU aussieht (Hier gehts zum letzten Beitrag: LINK) Nachfolgend teilen wir unsere Perspektive, anhand einer kürzlich erlebten Geschichte bei einem Kunden.

So kann die Realität in einem KMU aussehen:

Gebhard Borck erlebt es als Transformations-Katalysator der Alois Heiler GmbH seit mehreren Jahren. Er begleitet den Mittelständler federführend bei der Transformation zur selbstgesteuerten Organisation. Seit 2016 hat das Unternehmen keine formalen Führungskräfte mehr. Folgende Situation erlebte er erst kürzlich:

Ich hatte gerade eine Sitzung des Markt-Organs moderiert. Während ich meine Sachen zusammenpackte, betritt Lisa mit einem breiten Lächeln den Besprechungsraum. Sie erzählt mir erfreut von einem Telefonat:

"Gerade rief mich ein Kunde an. Er war begeistert von unserem Sortiment. Allerdings kam er mit den Preisen überhaupt nicht zurecht."

Gebhard lächelt zurück:

"Sowas soll es geben?!"

Lisa fährt aufgeregt fort:

"Klar ... ich erzähl ihm also von den Vorteilen. Davon was wir können und andere nicht. Aber er lässt sich nicht überzeugen. Schließlich sage ich ihm: Kommen Sie doch in unsere Ausstellung, dann zeige ich es ihnen. ... Allerdings wohnt der zu weit weg ..."

Gebhard ist zusehends neugieriger:

"Und was machst Du jetzt?"

Lisa grinst: "Ich habe mit der Kollegin in der Ausstellung ein Video von unserer Lösung gedreht und ihm zugeschickt. Jetzt kauft er!"


Photo by Alice Achterhof on Unsplash

Lisa musste keine Führungskraft fragen. Sie entscheidet eigenverantwortlich, was sie mit ihrem Arbeitstag anfängt. Doch die Geschichte geht noch weiter.

Als sie erkannte, dass der Ansatz für weitere Kollegen interessant sein könnte, bezog sie diese mit ein. So schafft es ihre Problemlösungsidee innerhalb weniger Tage zur Innovation im Verkaufsprozess. Kein Bürokratismus trampelt die Idee zu Tode. Auch politische Spielchen verlieren ihre Bremskraft. Aus der Anwendung unserer Denkwerkzeuge auf andere Firmen wissen wir, wer sich im Rahmen Sozialer Innovation so aufstellt, wie es die Alois Heiler GmbH beispielhaft vorlebt, für den werden kleine wie große Innovationen zum Alltag.

War das Ergebnis überhaupt eine nennenswerte Innovation? Bedenken Sie, dass es um ein vorwiegend handwerklich geprägtes Unternehmen geht. Im ganzen Betrieb arbeiten drei Akademiker. Dies ist nur einer von noch mehreren Aspekten die das Beispiel ausmachen, und die in Kombination mit Innovation oft vergessen werden.

Im nächsten Beitrag gehen wir auf diese weiteren Punkte ein. Kurzer Ausblick: Am Entwickeln von guten Ideen scheitern nur die wenigsten Firmen. Doch wie sieht die Erfolgsquote bei der Umsetzung aus?

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Gebhard Borck & Joan Hinterauer

Die Perspektivreise ist ein Angebot an Unternehmer/innen, die sich in die eigene Klarheit begeben wollen hinsichtlich der Zukunft ihrer Firma. Im Fokus steht dabei der Vertrauensgewinn in eine Betriebswirtschaft mit Menschen und die Entwicklung der eigenen individuellen DNA Ihrer Firma - Als Ausgangsbasis für eine gezielte zukunftsfähige strategische Ausrichtung. Sie haben auf der Perspektivreise die exklusive Möglichkeit 5 Tage mit Wirtschaftsvordenker und Bestsellerautor Gebhard Borck zu verbringen. Er experimentiert nicht mehr, er hat bewiesen, dass es geht (siehe Buch "Chef sein? Lieber was bewegen!" : Buch kaufen). Mit seinen Denkwerkzeugen bringt er Sie in die Lage die Zukunft Ihrer Firma gezielt zu entwickeln. Sie müssen sich nicht länger auf den Zufall oder auf die Ratschläge von Buzzword-Beratern verlassen. Dabei unterstützt wird er von Joan Hinterauer, der seinerseits den inspirierenden Rahmen zum Wissensaustausch sicherstellt. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Interessentengespräch: Interessentengespräch.

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© 2017 - 2019 von Joan Hinterauer, Salzburg (AT) & Gebhard Borck, Pforzheim (DE)

        

Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte via rueckenwind@perspektivreise.de

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