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Technologische Innovation im Mittelstand bedingt Soziale Innovation - 1/4


Wir trauten unseren Ohren nicht, als wir folgende Einschätzung vor wenigen Wochen in einem aufgezeichneten Vortrag auf YouTube hörten: "Über 68% der Umsätze werden von 1% der Unternehmen gemacht - Tendenz steigend" (Zum Vortrag). Uns war immer schon klar, dass der Mittelstand nicht die Finanzkraft der Konzerne hat, aber dieser eklatante Unterschied hat uns doch überrascht.

Wir haben in der Zwischenzeit etwas tiefer recherchiert und sind zu folgender, vereinfachter Kernaussauge gekommen:

99,5% der Unternehmen in Deutschland sind KMU. Fast 80% der Beschäftigten (inkl. Auszubildende) arbeiten bei KMU. Doch nur 35,3% des Umsatzes entfallen auf die KMU. Das bedeutet im umgekehrten Sinne, dass sich auf 0,5% der Unternehmen in Deutschland 54,7% des gesamten Umsatzes verteilt.

(siehe folgende Statistik: Zur Statistik)


Bild: by rohan-makhecha on unsplash.com

Damit ist klar: Dem Mittelstand fehlt das Kapital, um mit den Großen in Sachen technologische Innovationen mithalten zu können. Dennoch braucht der Mittelstand, will er wettbewerbsfähig bleiben, Innovation. Wir haben einen Vorschlag, wie das geht. Er stützt sich auf folgende drei Kernannahmen:

  1. Der Mittelstand ist in einer idealen Ausgangsposition die Herausforderungen einer zunehmend dynamischen Wirtschaft zu meistern, da ihm seine Firmengrößen erlauben, sich schnell anzupassen.

  2. Diese Geschwindigkeit in der Anpassung braucht er, denn der einzelnen Firma fehlt das Kapital für systematische Innovationen, wie sie Konzernen betreiben (Innovation kaufen, wenn sie sichtbar wird).

  3. Allerdings beschränken die traditionell hierarchischen Verhaltensmuster bei Führung wie Mitarbeitern diese Anpassungsfähigkeit. Ein Ausweg der funktioniert, setzt zuerst auf soziale Innovation als Ermöglicher für technologische Innovation.

Aus Sicht einiger Wirtschaftsexperten hat gerade der Mittelstand rosige Zukunftsaussichten. Sie basiert auf der höheren Anpassungsfähigkeit von kleinen Einheiten im Vergleich zu den unüberschaubar trägen Strukturen von Konzernen.

Ob diese Aussage belastbar ist und unter welchen Umständen dies der Fall ist behandeln wir in unserem nächsten Beitrag. Kurzer Ausblick: Die Validität der Aussage scheint gegeben, wenn wir das historische Muster der formalen Hierarchie überwinden können in unseren Firmen.

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Gebhard Borck & Joan Hinterauer

Die Perspektivreise ist ein Angebot an Unternehmer/innen, die sich in die eigene Klarheit begeben wollen hinsichtlich der Zukunft ihrer Firma. Im Fokus steht dabei der Vertrauensgewinn in eine Betriebswirtschaft mit Menschen und die Entwicklung der eigenen individuellen DNA Ihrer Firma - Als Ausgangsbasis für eine gezielte zukunftsfähige strategische Ausrichtung. Sie haben auf der Perspektivreise die exklusive Möglichkeit 5 Tage mit Wirtschaftsvordenker und Bestsellerautor Gebhard Borck zu verbringen. Er experimentiert nicht mehr, er hat bewiesen, dass es geht (siehe Buch "Chef sein? Lieber was bewegen!" : Buch kaufen). Mit seinen Denkwerkzeugen bringt er Sie in die Lage die Zukunft Ihrer Firma gezielt zu entwickeln. Sie müssen sich nicht länger auf den Zufall oder auf die Ratschläge von Buzzword-Beratern verlassen. Dabei unterstützt wird er von Joan Hinterauer, der seinerseits den inspirierenden Rahmen zum Wissensaustausch sicherstellt. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Interessentengespräch: Interessentengespräch.

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