Reicht es im Innovationswettbewerb aus, klein zu sein – 2/4?


Wir haben im letzten Beitrag festgestellt: Die Ausgangsbasis des Mittelstands zum Thema Innovation unterscheidet sich stark zu der von Konzernen. (hier gehts zum letzten Beitrag: LINK)

Der größte Vorteil des Mittelstandes basiert aus Sicht von Wirtschaftsexperten auf der höheren Anpassungsfähigkeit von kleinen Einheiten im Vergleich zu den oftmals politisch entschleunigten Strukturen von Konzernen. Doch reicht es aus, einfach nur kleiner zu sein?

Die geringere Mitarbeiterzahl wird als Wettbewerbsvorteil schnell wertlos, wenn traditionell hierarchische Muster bei Führung & Mitarbeitern die nötigen Veränderungen blockieren. Konzerne folgen einem Muster, um diese Situation zu überwinden. Sie nutzen ihr Kapital und kaufen Innovation, die außerhalb ihrer Grenzen stattfindet. Das kann ein Startup sein, die Beteiligung an einem Accelerator Programm und/oder Patente. Ein bekannter Berater erklärte uns kürzlich:

"Das könnt ihr euch nicht vorstellen, was die Konzerne in diesem Land für Innovation ausgeben. Erst kürzlich erzählte mir der Mitarbeiter einer großen Innovationsberatung, wie sie ganze Teams und Abteilungen zu sich ins Haus holen. Die Begleitung durch sie als Coaches und die Räume kosten ein kleines Vermögen. Dabei sind die Großunternehmen schon zufrieden, wenn nur eine kleine Innovation dabei herauskommt."

So ein Vorgehen ist für den Großteil der Mittelständler verschlossen.

Die Alternative heißt Soziale Innovation. Der Vorteil der geringeren Mitarbeiterzahl und überschaubaren Strukturen entsteht durch fortschrittliche Formen der Zusammenarbeit.


Bild: Ricardo Annandale on unsplash.com

Ein bekanntes Beispiel dafür ist W.L. Gore (bekannt durch GoreTex). Ein weltweit tätiges Familienunternehmen, dass sich über eine andere Art zu Arbeiten kennzeichnet. Seit seiner Gründung gilt Gore als eine der innovativsten Firmen weltweit. Ihre Fähigkeit über Neuentwicklungen die Organisation zu sichern ist vorbildlich und von größter Nachhaltigkeit. Allerdings ist es auch der Kern ihres Geschäftsmodells.

Wie soll das bei einem “ganz normalen” KMU gehen?

Gebhard Borck erlebt es als Transformations-Katalysator der Alois Heiler GmbH seit mehreren Jahren. Er begleitet den Mittelständler federführend bei der Transformation zur selbstgesteuerten Organisation. Seit 2016 hat das Unternehmen keine formalen Führungskräfte mehr.

Im nächsten Beitrag schildert Ihnen Gebhard Borck anhand einer Situation bei einem seiner Kunden, wie Innovation einfach geschieht.

Kurzer Ausblick: Gebhard hatte gerade eine Sitzung moderiert, als ihn Lisa mit einem breiten Lächeln anspricht. Sie erzählt ihm von einer Idee, die in kürzester Zeit zu einem Baustein in der Kundenkommunikation wird.

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Gebhard Borck & Joan Hinterauer

Die Perspektivreise ist ein Angebot an Unternehmer/innen, die sich in die eigene Klarheit begeben wollen hinsichtlich der Zukunft ihrer Firma. Im Fokus steht dabei der Vertrauensgewinn in eine Betriebswirtschaft mit Menschen und die Entwicklung der eigenen individuellen DNA Ihrer Firma - Als Ausgangsbasis für eine gezielte zukunftsfähige strategische Ausrichtung. Sie haben auf der Perspektivreise die exklusive Möglichkeit 5 Tage mit Wirtschaftsvordenker und Bestsellerautor Gebhard Borck zu verbringen. Er experimentiert nicht mehr, er hat bewiesen, dass es geht (siehe Buch "Chef sein? Lieber was bewegen!" : Buch kaufen). Mit seinen Denkwerkzeugen bringt er Sie in die Lage die Zukunft Ihrer Firma gezielt zu entwickeln. Sie müssen sich nicht länger auf den Zufall oder auf die Ratschläge von Buzzword-Beratern verlassen. Dabei unterstützt wird er von Joan Hinterauer, der seinerseits den inspirierenden Rahmen zum Wissensaustausch sicherstellt. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Interessentengespräch: Interessentengespräch.

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