Vom New-Work-Flickenteppich zur Klarheit


Ralf Müller leitet zusammen mit seinem Partner eine mittelständische IT-Firma. Vor einigen Monaten erlebte er einen feindlichen Management-Buyout. Ein dritter Gesellschafter verließ damals schlagartig die Firma, zusammen mit einem kompletten Entwicklungsteam. Ralf Müller und sein Partner sahen nur einen Ausweg: "Wir sagen dem Rest der Belegschaft offen, was passiert ist."

Die Reaktion überraschte. Alle standen zur Firma und packten mit an, um die Krise zu überwinden. Für die beiden Geschäftsführer war das der Startpunkt, die eigene Führungsphilosophie zu überdenken. Seither geht die Firma ernsthaft den Weg der Selbststeuerung auf Grundlage von Eigenverantwortung. Inzwischen erprobten sie einige Konzepte und Methoden der "neuen Arbeit". Einiges klappte gut, anderes verwirrte mehr, als dass es half.

Der euphorisch gestartete neue Weg erweckt zunehmend den Eindruck einer Sackgasse. Das Eigentümerduo will sich so leicht allerdings nicht geschlagen geben. Zu lebendig erinnern sie sich an den Zeitpunkt, an dem alle zusammenstanden, um eine Krise zu überwinden.

An diesem Punkt erinnert sich Ralf an die Perspektivreise. Er vereinbart ein Interessentengespräch mit Gebhard. Er kommt gleich zur Sache:

Was ich bisher verstehe, richtet sich die Reise an Unternehmer, die für sich klären wollen, ob sie den Weg einschlagen?

Gebhard stimmt zu. Ralf fährt fort:

Dann bringt es uns, die wir schon mitten drin sind eher wenig?

Es tritt eine Pause am Telefon ein. Gebhard denkt an die bisherigen Teilnehmer und Interessenten. Dann antwortet er:

Jein. Es ist richtig, dass unsere Kommunikation auf Geschäftsführer fokussiert, die für sich selbst klären wollen, ob das eine Alternative für ihre Firma ist. Tatsächlich hat ein guter Teil der Teilnehmer und Interessierten allerdings auch schon begonnen, den Weg zu gehen. Doch irgendwie stecken sie in der Entwicklung fest.

Ralf übernimmt den Faden. Er muss etwas los werden:

Das stimmt. Wir beziehen die Mitarbeiter mit ein. Doch so langsam nimmt das Überhand. Bald sind wir mehr in gemeinsamen Besprechungen als am Arbeiten. Was ist da richtig? Weiter auf Beteiligung setzen oder mal was wegschaffen? Außerdem hab ich keine Ahnung, wie das künftige Bild der Firma aussieht. Gibt es irgendwann wieder eine runde Struktur? Oder schlagen wir uns weiterhin die Köpfe ein, im Versuch es allen recht zu machen?

Diese und ähnliche Fragen stellen sich fast alle unsere Interessenten. Auch im Inspirations-Talk tauschten wir uns dazu aus:


Wir freuen uns, dass Jonathan Denner und die Vorstände der Topix AG uns zustimmen: Die Perspektivreise schafft es, ihren Teilnehmern ein neues Gesamtverständnis für Unternehmen in der "neuen Arbeit" zu vermitteln. Auch Ralf freut sich auf seine Teilnahme, zusammen mit seinem Partner im Juni.

Setzen auch Sie Ihre Vergangenheit zurück und gehen Sie raus ...

Gebhard Borck & Joan Hinterauer

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